KulturKreis Duesseldorf
KulturKreis Duesseldorf

 

Musikstadt Düsseldorf

2010 bis 2013

 

Viele Düsseldorfer freuen sich auf die „Schneckenpost“ der Robert-Schumann-Hochschule. So haben dann alle Interessierten die wunderbare Möglichkeit, auszusuchen, was wann gehört, besucht und mit Sicherheit genossen werden wird. Die Januar/Februar-2012-Ausgabe brachte eine Neuigkeit, die der KKD begrüßt und eigentlich auch erwartet hat. Alexander Schmalcz wurde zum Professor an der Robert-Schumann-Hochschule ernannt. Er ist ein „alter Bekannter“ des KKDs. Alexander Schmalcz spielte mit Claus Reichardt, Professor und ehemaliger Rektor der Robert-Schumann-Hochschule, zur InCom an der Heinrich-Heine-Universität die Cello-Sonaten von Mendelssohn und Schumann.

Es ist müßig zu erwähnen, dass beide Konzerte mit großem Interesse und vor allen Dingen mit Begeisterung aufgenommen und verfolgt wurden. Noch heute spricht man darüber.

 

Etwas Neues ist entstanden. Live-Musiken an vielen Stellen, Restaurants, Kneipen, Cafés, Bistros, wo auch immer. Essen, trinken unter Gleichgesinnten bei Musik und Diskussion. Kostenfreier Eintritt und viel Spaß erlebt man hier – beim stadtKLANG.

 

Kyung-Il Han hat mit stadtKLANG eine Lücke geschlossen, deren Beseitigung vielen Düsseldorfern und natürlich auch vielen Besuchern äußerst genehm ist. Neueste und allerneueste Musiken sind zu erleben.

 

Es ist schon erstaunlich, dass nach so langen und vielen Jahren erst jetzt wieder die Live-Musik in „Kneipen“, Restaurants, Cafés, Salons, usw., usw. in den Vordergrund rückt.

War es doch früher so, dass Stätten wie der Rocky-Roll-Jazzkeller, das New Orleans, der Dr. Jazz, das Pöötzke, das Downtown, Wolfsschlucht (sogar mit Wasserorgel), TV, die Schere, Tabaris, Hemesath, Weindorf, Csikós, Marianne, usw., usw., nicht ausreichten um alle musikliebenden Gäste aufnehme zu können.

Geblieben sind nur wenige – gekommen sind DJs mit riesigen Stereoanlagen in High-Tech-Ausführungen, soll heißen: lauter geht nicht mehr.

Nun ein Hoffnungsschimmer am Horizont, Musik in gefälliger Atmosphäre von Musikern dargeboten und nicht von CDs abgespielt, nicht von Augen zerstörenden Lichtblitzen unterlegt und nicht auch noch zusätzlich von „platten“ Sprüchen untermalt.

Es ist zu hoffen, dass der stadtKLANG ein Revival auslöst.

Und, übrigens, der stadtKLANG wird sicherlich für „ZUHAUSE“ auch CDs bereitstellen. Kyung-Il Han hat durch sein Tonstudio hanKLANG den Musikern die Möglichkeit eröffnet entsprechende Aufnahmen anzufertigen und, natürlich in hoher Qualität, einem breiten Publikum zur Verfügung zu stellen.

Die bekannte Philips-Halle wurde umbenannt in Mitsubishi Electric Halle.

Natürlich ist dies mit einer Reihe Umbauten verbunden. Wir werden sehen was sich so alles ändern wird und haben bereits erfahren, was sich alles änderte.

 

Der Eurovision ESC – Eurovision Song Contest- ist seit zwei Jahren vorbei. Was hat er gebracht? Nun, eine prachtvolle Darstellung unserer schönen Stadt – trotz der vielen Baustellen. Viele? Nein, eigentlich nur eine, und die überall. Dies ist ein kluger, vorausschauender Entscheid unserer Stadtoberen. Baustelle für wenige Jahre und danach für dutzende Jahre keine selbigen mehr.

Neues von Werner Compes Musiker, Sänger, Düsseldorfer. Werner Compes ist nun einmal alle Drei Düsseldorf immer verbunden reiste er durch die Welt, erfreute viele Menschen mit seinem Gesang. Ob Oper, Operette, Musical, Oratorium, Requiem, Lied, er studierte – alle fünf. Er vollendete alle. Nun hat er etwas Neues vorbereitet. Er wird zusammen mit Heike Schemmann etwas für Sängerinnen und Sänger vortragen und in Kursen darbieten. Natürlich in kleinen Gruppen. Motto: Der wissende Sänger

 

Zum Csikós, die „Zigeunerkneipe“ die Csárdás mit höchst anspruchsvoller Musik, hat wieder geöffnet. Alle Liebhaber der Zigeunermusik trafen sich früher genau hier.

 

Vasyl Humnytsky - Improvisationen über die Eurovisionshymne.

Was ist zu tun, wenn ein internationaler Wettbewerb auf musikalischem Gebiet bevorsteht? Der KKD fragte einfach einmal bei Vasyl Humnytsky nach, ob er denn…… Natürlich, und zwar sofort. Vasyl Humnytsky nahm sofort den Platz an einem Flügel ein und teilte von dort aus seine Gedanken zum Eurovision Song Contest mit – in Rhythmen und Harmonien, ganz so wie wir Düsseldorfer es lieben.

 

Schloss Eller wieder eröffnet Lange haben wir Düsseldorfer gewartet, und nun ist endlich soweit. Das Schloss Eller steht wieder allen Düsseldorfer zur Verfügung. Besonders die Musikliebhaber werden sich freuen. Der KKD hat selbstverständlich schon einen Besuch im Eller Schloss absolviert – und war beeindruckt.

 

Die FH-Bigband der Fachhochschule Düsseldorf steht unter neuer Leitung. Der KKD geht davon aus, dass unter Georg Niehusmann genauso engagiert und professionell weitergearbeitet wird.

 

Die Forderung des KKDs seit 1989, seinerzeit noch InCom, geschah nun endlich im Jahre 2011.Das: Mendelssohn-Denkmal! Es ist wieder da.

Was musste noch geschehen? Die Umbenennung der Haltestelle Fischerstraße in Robert-Schumann-Hochschule. Auch dies erfolgte, nun endlich im Jahre 2012. Auch schon eine Anregung der InCom. Endlich auch erfolgt.

 

Musikstadt?

Eine Stadt, die der Musik frönt. Eine Stadt, die die Musik lebt. Eine Stadt, die die Musik liebt. Eine Stadt, die die Musik fördert. Eine Stadt, die der Musik verfallen ist. Eine Stadt, die…….

Mit Stadt sind natürlich die Einwohner, Einheimische, Mitbewohner und alle auswärtigen Besucher gemeint, letztere vielleicht auch nur für wenige Stunden.

Diese Stadt ist Düsseldorf. Eine großartige Stadt.

Hat sie doch professionelle Musiker, hat sie doch berühmte Musiker, hat sie doch Dilettanten (entspr. 19. Jahrhundert), hat sie doch Laien, hat sie aber keine musikalisch uninteressierten Düsseldorfer.

Düsseldorf ist 2013 mit seinen beiden Generalmusikdirektoren, Axel Kober für die Deutsche Oper am Rhein und Andrey Boreyko, der die Düsseldorfer Symphoniker zuständig, bestens besetzt. Also, ein ständig in Düsseldorf weilender GMD und ein GMD-Kosmopolit, der in Düsseldorf dirigiert.

So viele Chöre, Orchester, Bands, Combos, Corps, Gruppen bezogen auf die Einwohnerzahl hat wohl kaum eine andere Stadt wie Düsseldorf.

Deshalb – Musikstadt

Der große Revolutionär der Musik, Franz Liszt, dachte vor:

Jedes Jahr ein hehrer Wettkampf der größten Künstler – Jedes Jahr ein Kulturfest.

 

Ein interaktiver Kreis von Philosophen, Literaten, Musikern, Malern und Bildhauern sowie Architekten sollte ins Leben gerufen werden, eine gemeinsamen Sitz haben und möglichst oft zusammen tagen. Der Kreis konstituierte sich

 

KulturKreisDuesseldorf - KKD

 

Weshalb ein Fokus des KKDs auf die Musik?

Die Antwort ist sehr einfach. Ein Pfeil Nietzsches gibt sie: „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum!“Und, Irrtümer in vielen Kulturen? Ja, die gibt es. – Aber nicht in der Musik. Was ist denn Musik? Eine wunderbare Antwort gibt der Düsseldorf Heinrich Heine:

 

Sie steht zwischen Gedanken und Erscheinung; als dämmernde Vermittlerin steht sie zwischen Geist und Materie; sie ist beiden verwandt und doch von beiden verschieden; sie ist Geist, aber Geist, welcher eines Zeitmaßes bedarf; sie ist Materie, aber Materie, die des Raumes entbehren kann.

Heinrich Heine

 

Derjenige, der viel in Düsseldorf bewegt hat, stellt etwas ganz Entscheidendes fest: Die Musik hat von allen Künsten den tiefsten Einfluß auf das Gemüt.

Ein Gesetzgeber unterstützte sie deshalb am meisten -  Napoléon Bonaparte

Leider wird dies heutzutage manchmal vergessen.

 

Enorm Wesentliches sei hier angemerkt: Es ist nicht nur wesentlich, sondern extrem zeitaufwendig und manchmal auch extrem teuer. Was sehr oft zur nicht Aufführung von allgemein zugänglichen Musiken führt.

 

Es ist das – allerdings zu Recht bestehende - Urheberrecht!!

Nicht das Urheberrecht an sich, nein, es sind die Auswüchse, die sich hier „breit machen“ - dank Internet. So stellt man Dinge „ins Netz“ – die allgemein zugänglich sind, forstet dann das Internet durch, um Regressansprüche zu stellen.

Besondern bei Photographien ist dies der Fall. Eine Zeichnung, ein Gemälde, eine Landkarte aus dem 19.Jahrhundert ist nicht mehr faksimilierbar, weil vor Zitierung erst um schriftliche Genehmigung nachgesucht werden muss, was manchmal nicht möglich ist, weil Urheberrechte – besonders bei Abbildungen - vielfach nicht recherchierbar sind, und nicht, wie bei wissenschaftlichen Arbeiten, die Quellenangaben ausreichend für Zitate sind..

 

Diese Homepage stellt im Grunde eine populärwissenschaftliche Abhandlung dar. Niemals kommt eine solche allerdings ohne entsprechende Zitate aus – natürlich auch ohne Bildzitate. Der Autor dieser Rubrik hat sein Leben mit der Verfassung von „Papers“ verbracht. Jeder Kollege oder Bekannte, der zitiert wurde, nahm dies achtungsvoll zur Kenntnis – ist es doch eine Bestätigung seiner Mühen– und eine Anerkennung seiner Arbeiten.

Das geistige Eigentum wurde hier stets durch das Zitat bestätigt und gewahrt. Der Komponist, die Komponistin, der Musiker, die Musikerin die, der eine Aufnahme eingespielt hat, haben Anrecht auf ihr geistiges Eigentum. Dies muss für sie, ihn geschützt werden; dies muss für sie, ihn bewahrt werden.

Goethe war wohl der Erste, der einen solchen Schutz für seine Arbeiten erreichte. So fielen seine Rechte, zum Beispiel für den Faust, an seine Erben. Er selbst erlebte die Uraufführung – die Gesamtaufführung – nicht mehr.

Patentschutz währt maximal zwanzig Jahre, und zwar ab dem Tag der Anmeldung. Bei aufwendigen und langwierigen klinischen Studien ist allerdings eine einmalige Verlängerung von maximal fünf Jahren möglich.

Der Photograph (Bildrechte) erwartet einen viel längeren Zeitraum.

Das Markenrecht ist für Wort- oder Bildmarken möglich. Auch hier kommen im Internet sehr häufig unbeabsichtigt Verstöße vor.

Von anderer Seite wird bereits diskutiert, dass Urheberrechte mit dem Ableben der Rechteinhaber oder -inhaberinnen erlöschen sollten.

Denkt man hier einmal an Johann Sebastian Bach, so wird man das abstruse dieser Forderung sofort erkennen. Mindestens ist wohl der direkte Erbe zu berücksichtigen. Dass nach dem 1. und auch 2. Weltkrieg sämtliche deutschen Patente für nichtig erklärt wurden ist selbstverständlich hingenommen worden.

Der Grund weshalb der KKD häufig nicht schnell arbeiten kann, liegt also nicht am Urheberrecht selbst, sondern eindeutig an den von einigen Rechteinhabern gestellten - so gut wie gar nicht zu erkennenden Fallen.

Müssen doch alle Photos selbst aufgenommen werden, alle nur denkbaren sonstigen Urheberrechte geprüft werden (vielfach überhaupt nicht möglich, weil von einigen Rechteinhabern so im Internet ausgelegt wurde, dass die Gefahr, Rechte zu verletzen nicht erkannt werden kann – (was von diesen auch vielfach tatsächlich beabsichtigt war und somit zwangläufig zu Rechtsstreitigkeiten führt) – obwohl keine kommerzielle Nutzung – keine Einnahmen - mit oder über Homepages erfolgten. – die dem Rechteinhaber pekuniäre Vorteile verschafft hätten oder verhindert hätten, sondern lediglich dazu beitrügen, seine Popularität zu steigern.

Ganz wichtig! Man müsste davon ausgehen können, dass von öffentlichen Institutionen, wie Regierungen, Kommunen, Hochschulen usw. im Internet ausgelegte Bilder, Texte und Photos dem allgemeinen Interesse dienen und somit jedem ohne weitere Rückfragen für Zitate zur Verfügung stehen.

Der KulturKreisDuesseldorf - KKD -  stellt ab Wintersemester 2013/2014 die Facetten des Musiklebens Düsseldorfs vor und wählt dazu, aus verständlichen Gründen, die Überschrift - Musikstadt Düsseldorf.

 

Zu Düsseldorf bin ich geboren, und ich bemerke dieses ausdrücklich für den Fall, dass etwa, nach meinem Tode, sieben Städte – Schilda, Krähwinkel, Polkwitz, Bockum, Dülken, Göttingen und Schöppenstädt –sich um die Ehre streiten, meine Vaterstadt zu sein.

Heinrich Heine

 

Zu einer Musikstadt gehört natürlich auch die Natur, der man in Düsseldorf ebenfalls Referenz erweist. Sicherlich wird Heinrich Heine über diese – seine Verse - sehr geschmunzelt haben. Homer wird gelacht haben. Aber Heine war, wie der Düsseldorfer noch heute ist, genau das, was der Autor so wunderschön auf einer Hauswand in Düsseldorf Gerresheim wiederfand

 

So ist der Düsseldorfer, er liebt auch alle anderen, wie auch der Sohn dieser Stadt. Deshalb dieser Führer durch die Düsseldorfer Musikwelt für alle Interessierten, die nach Düsseldorf kommen. Aber auch, und dies im besonderen, allen denen gewidmet und ans Herz gelegt, die helfen wollen, mitarbeiten wollen und unterstützt, Düsseldorfs Musikwelt noch “musischer“ zu machen.

 

2013

Neuigkeiten, erkennbarer Bedeutung, lassen sich in Düsseldorf schon vor ihren öffentlichen  Darbietungen erkennen und erleben. Wie auch im Falle Ivgeniy Bodhzanov.

Wer erkannte nicht schon sehr bald, dass ein Ausnahmetalent heranwächst. Georg Friedrich Schenck, Prof., Robert-Schumann-Hochschule, arbeitete mir ihm an höchsten Musikdarbietungsmöglichkeiten.

Es gab lange Proben. Einbezug aller denkbaren Imponderabilien. Studium von Klavierstühlen, Sitzpositionen, natürlich Handpositionen, Fingerbewegungen und natürlich auch die Frage nach dem Flügel.

Natürlich ist der Flügel entscheidend. Aber was nutzt der, wenn der Klaviervirtuose nur eine Klavierspieler ist. Den Flügel mit dem Raum zu vereinigen und das mögliche dabei „herausholen“, das erfuhr Ivgeniy Bodhzanov von Georg Friedrich Schenk in Düsseldorf.

Nun ist er soweit. Einspielungen höchster Güte und Musikalität liegen vor. Eine Weltkariere hat er nun 2013 erfolgreich gestartet. Hoffentlich hören wir ihn auch immer wieder einmal in Düsseldorf.

Sukyeon Kim, ebenfalls eine Schülerin, Friedrich Georg Schencks, ist auf bestem Wege eine bedeutende Karriere als Konzertpianistin anzutreten.

 

2014

Sukyeon Kim

Sukyeon Kim hat am 7. Februar mit höchstem Lob ihr Konzertexamen abgelegt. Ihrer internationalen Karriere dürfte nichts mehr im Wege stehen.