KulturKreis Duesseldorf
KulturKreis Duesseldorf
Kö, Tritonengruppe

2012

Das Image Düsseldorfs im Jahre 2011 in einigen Medien

 

Was so alles in Medien berichtet wurde:

Frauen mit aufgespritzten Lippen, gebügelten Gesichtern, just von der Botox-Aufnahme kommend, gestylten Brüsten, Tippelhündchen armgetragen, Bedienungen in Restaurants malträtierend, Geld um sich werfend, – so beschreibt man die Düsseldorfer Frauen in einigen Medien, nennt sie Kö-Frauen, besingt sie nunmehr noch als Verblödötödö!“:

 

So sind die Düsseldorfer Frauen nicht und Düsseldorf kennt diese Frauen nicht.

Kö, Mayersche Droste

Düsseldorf ist eine kleine aber großherzige Weltstadt mit Charme, Flair, Weltoffenheit und liebenswerter Bodenständigkeit.

Eine Stadt, die um all dies beneidet wird.

 

Die Außendarstellung Düsseldorfs ist für die Düsseldorferin und den Düsseldorfer zumeist doch sehr wenig nachvollziehbar. Sie ist obendrein dem Düsseldorfer – dem wirklichen – überhaupt nicht verständlich. Sie ist in der Regel den wahrheitlichen Gegebenheiten fremd.

Das liegt nun offensichtlich an einigen Presseberichten.

Die Umwandlung von Informationen in reales Wissen ist mit Mühe und Zeit verbunden. Manchmal extrem langwierig und vor allen Dingen unerquicklich, weil einer Fama zu widersprechen viele weitere Informationen zu verarbeiten, auf Plausibilität zu prüfen, und in Wissen zu tranformieren sind.

Welche Zeitschriftenleser tun dies?

 

Kö Hohenzollernhaus, Rückseite

Eigeninteresse ist die Triebfeder, Vorurteile zu bilden und eben diesen Gerüchten, das Feld zu bilden und zu überlassen.

Die Frauen von der Kö, die „Kö-Frauen“, so liest man häufig in den Medien und erfährt dies zudem noch filmisch per TV. Aber diese Frauen von der Kö sind nicht die Frauen Düsseldorfs, sie sind nur eine kleine Anzahl Frauen in Düsseldorf, eine ganz eigene Spezies - eine von vielen, wie auch die Opernfrauen, Theaterfrauen, Kunstfrauen, Museumsfrauen, Sportfrauen, usw., usw. Viele weitere ließen sich hier anführen, erwecken allerdings keine hohen Neidpotentiale – auri sacra fames – und sind somit lediglich für vornehmlich bildungsbeflissene von Relevanz. Es sei hier angemerkt, dass diese Düsseldorfer Frauen auch modisch chic und natürlich gestylt sind. Sie tragen allerdings u. a. keine Handtaschen, mit nicht übersehbaren Werbeaufdrucken, die auf hohe pekuniäre Beschaffungskosten hinweisen, mit sich und vor sich her.

Sind die „Kö-Frauen“ de facto Zugereiste, die hier pekuniäre Potenz offenbaren wollen? Wahrscheinlich! Düsseldorferinnen und Düsseldorfer leben dies nicht. Jedenfalls die meisten – die allermeisten!

 

Die sogenannten „Kö-Frauen“, bei denen Mode, Schmuck, Parfümerien usw. im Zenit stehen und dies natürlich auf hohen Niveaus, was sicherlich nicht zu beanstanden ist, werden anscheinend lediglich beneidet.

Die Ausrichtung zu dieser Exklusivität führt allerdings zu den ständigen, in den Medien unwahren ausschließlichen „Schickimicki“- Darstellungen Düsseldorfs. Hier liegt wohl vor, was Nietzsche so treffend fand: „Neid ist die höchste Form der Anerkennung.“

Nicht, die paar wenigen sogenannten „Kö-Frauen“, sind allerdings Düsseldorfs Frauen. Nicht diejenigen, die Pelze tragend in Restaurants auflaufend, natürlich nur in vorgegebenen, Speisen, Fleisch beinhaltend, wegen der Liebe zu den Tieren ablehnen.

 

 

Kö, Kunststadt Düsseldorf, smkp

Man informiere sich einmal über die mediale Auffassung betr. Düsseldorfer Frauen. Über GOOGLE (viele verwenden YAHOO) erhält der Auskunftssuchende in der Tat nicht unbedingt das, was er lesen möchte, und keineswegs etwas über Frauen, wie sie mehrheitlich sind. Man vergleiche die beiden unterschiedlichen Auslagen.

 

Natürlich bemüht sich besonders der KKD um korrekte kulturelle Darstellung Düsseldorfs. Auf Einladung des IKiD e.Vs (Initiativkreis Kultur in Düsseldorf) besuchte der Spiegel-Journalist Alexander Kühn den IKiD e. V. zu einer Aussprache, die zu den folgenden Artikeln im EXPRESS von Arno Gehring – hier– und Rheinische Post – hier– von Ananda Milz führte.

Auch der Artikel im MERIAN – hier– wurde natürlich diskutiert.

Aber bitte, wenn man Düsseldorf in GOOGLE eingibt, erhält man die folgenden Beiträge: Hier.

 

Und nun das Lied von Konstantin Wecker -


„Überall ist die Kö für Verblödötödö!“:

Sie tragen Trauer unterm Nerz,

Verstecken sich in Tüll.

Geliftet auch ihr Herz,

Im Hirn nichts als Müll

 

Kö, Herbst 2011, Kunstpunkte

Die Reaktion war vorprogrammiert.

Es sei zitiert aus dem Artikel EXPRESS-Düsseldorf auf Facebook

„Megaübel“ findet das Kö-Mode-Ikone Susanne Asbrandt-Eickhoff: „Der Mann vergisst anscheinend, dass es auch hier Frauen gibt, die sich ihr Geld selbst erarbeitet haben. Und nicht das Geld ihrer Männer spazieren führen. Wenn das Tragen von Pelzen ihr Herz erfreut, warum sollen sie es dann nicht tun? Außerdem kurbeln diese Frauen unsere Wirtschaft an. Und das ist gut für alle.“

Ein weiteres Zitat aus dem Artikel EXPRESS-Düsseldorf auf Facebook

Kö-Anliegerin Nicole Blome-Hardop (Luxus-Uhren): „Was soll’s. Viele Menschen kommen extra auf die Kö, um sich gut gemachte Brüste auf Highheels anzuschauen. Wer darauf keine Lust hat, muss doch nicht extra singen. Er kann einfach wegbleiben.“

Natürlich befindet sich im Artikel des EXPRESS auch ein Photo der Kö.

 

Kö, Kunststadt Düsseldorf

Hier sei einmal von den „anderen, den meisten, den vielen“ Frauen Düsseldorfs berichtet. Nämlich von denen, die höchst selten in den Medien „aufgetreten werden“; diejenigen, die Düsseldorf auf geistigen und menschlichen Ebenen vertreten und nicht nur ausschließlich auf kommerziell ausgerichteten Ebenen. Diejenigen, halt die (aller)meisten, die Düsseldorf ausmachen und auf die „wir Düsseldorfer“ zu Recht ganz stolz sind.

 

Sollte sich hier irgendjemand angesprochen fühlen oder irgendjemanden dieser Klientel kennen, so sind er und alle die anderen auch gemeint.

 

Düsseldorf sollte nicht nur –auri sacra fames – dienend präsentiert werden. Der jüngeren Generation noch intensiver und nachdrücklicher die Düsseldorfer Kulturen darstellen, die überall auf der Welt „nicht nur mithalten können“………….Vermutlich hat man Bedenken vor dem gewaltigen Suchtpotential das hier vorliegt. Kultur ist halt eben der Weg zum Glück, und zwar zum wollenden glücklich sein. Geldkultur zu Neid, Missgunst und Unglück.

Geldbesitz kann man zeigen – Geist muss man walten lassen. Das dauert!

Kontoauszüge (Kö) auf die Stirn geklebt sind momentan noch nicht üblich. Mimik freie Gesichter mit aufgespritzten Lippen, zeugen auf der Kö von Zugereisten, Glaubens hier mitmischen zu müssen, und oktroyieren anscheinend Nachahmung zum Zwecke der Eigengelddarstellung. Neid!

Kö Maler

„Neid muss man sich bekanntlich verdienen, während man Mitleid geschenkt bekommt.“

Eine treffliche Aussage in der Rheinischen Post von Gert Kaiser, Prof. em, ehem. Rektor der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

 

In Düsseldorf, außerhalb der Besuchermeile Kö, treten keine „gestylten Brüste auf High Heels“, wie man ja von Kö-Anliegern lesen konnte, auf. Hier werden nicht Tragetaschen mit unübersehbaren Aufdrucken vor sich her getragen. Hier trägt man keine deutlich sichtbaren Werbeartikel (Handtaschen, Kleider, Schuhe usw.); hier redet man nicht von In-Treffs, von In-Getränken, von In-Reisen, usw., usw. Hier wirken unsere „Düsseldorfer Frauen“ (nicht die „Kö –Frauen“).

 

Man denke einmal an die Theatergemeinde Düsseldorf. Mit Engagement diskutiert, arbeitet und bewirkt man die Einbindung unserer Zukunft – der nächsten Generation – auf Basis ethischer Werte und nicht Geldmoral. Nahebringung von Theaterkultur, Heranführung Jugendlicher - Schüler, Lehrlinge, Studenten – an geistiges Niveau an alle „Kulturen“.

 

Es ist nicht möglich, alle unsere wunderbaren Frauen hier zu erwähnen. Es gibt einfach zu viele. Deshalb leider nur ein Excerpt, aber mit dem festen Vorsatz, demnächst auch weitere Düsseldorferinnen vorzustellen.

 

Mutter und Tochter in Düsseldorf am Rathaus zum Weinfest 2011.

Zwei Düsseldorferinnen, natürlich, freundlich Neuem zugeneigt, Düsseldorf liebend.

Im nächsten Jahr wohl wieder dabei seiend.

 

 

 


Zwei Düsseldorfer freuen sich mit „Ihrer“ Düsseldorferin über das schöne Wetter, das Weinfest und die vielen Düsseldorfer, auch die, die nicht in Düsseldorf geboren wurden, die mit ihrem OB das schöne Rathaus und die vielen Besucher bewundern.

Wahrscheinlich werden die Besucher auch noch Düsseldorfer. Düsseldorf ist nämlich weltoffen.

Nun endlich einmal ein Düsseldorfer und eine Düsseldorferin, die nicht in Düsseldorf geboren wurde, was natürlich außerhalb ihrer Verantwortung liegt.

Sie versicherte glaubhaft, Düsseldorf und seine Düsseldorfer nicht mehr missen zu können. Sie wurde von Düsseldorf ganz einfach assimiliert, und zwar völlig freiwillig.

Der Düsseldorfer OB, Dirk Elbers, mitten im Geschehen vor seinem Amtssitz.

Ist doch sehr schön, ohne Securities, keine Demonstranten, keine Buh-Rufe, keine unsinnigen Forderung, einfach Düsseldorf 21.

Der Demokratie verbunden.

Düsseldorf-Frauen (Kö-Frauen) - nicht Düsseldorfer Frauen - findet man nur an bestimmten Orten in Düsseldorf, genau wie daselbst in Berlin, München, usw., usw.

Düsseldorfer Frauen trifft man im gesamten Stadtgebiet. Ist ja eigentlich auch verständlich, denn Düsseldorf ist nicht wie andere Metropolen, Großstädte, Kleinstädte oder Dörfer in denen es lediglich einen Treff – In-Treff – gibt. So etwas ist in Düsseldorf bei der Vielzahl der „Locations“ nicht möglich und deshalb verständlicherweise auch unüblich. Lediglich einige Zugereiste, noch nicht immigriert oder assimiliert, unternehmen den von vorne herein zum Scheitern verurteilten Versuch „In-Treffs“ zu etablieren.

Kö, Franzen, 100 Jahre auf der Kö

Düsseldorf hat sich dank seiner Frauen, nicht der sogenannten „Kö-Frauen“, liebenswert und höchst besuchenswert entwickelt. Nicht ausschließlich der Geschäfte (Labels, Brands, Marken) wegen auf der Kö. Die gleichen gibt es in allen Metropolen dieser Welt. Düsseldorf-Besucher kommen wegen Düsseldorf und besuchen die Kö.

 

Die Königsallee –– bietet jedem Besucher was er wünscht. Die Königsalle ist allerdings nicht nur die Top-Meile, wie es so schön heißt, der „Reichen und Schönen“ = Flaniermeile.

 

Die Königsallee ist viel mehr als nur ein Ort, um in Ermangelung vieler, vieler anderer Möglichkeiten in Düsseldorf seine Zeit lediglich mit „Shoppen“ zu verbringen.

 

Die Geschichte der Königsallee wird demnächst hier abrufbar sein. Eine kurze Chronik sei ebenfalls angemerkt.

 

PS

 

In Düsseldorf leben, wie der Düsseldorfer sagt, so ömm de 306.142 Fruue, op die ma stolz sinn.


Düsseldorfer Impressionen