KulturKreis Duesseldorf
KulturKreis Duesseldorf

 

                                          2014

                           Gedanken zum Jahresende 2014 und Hoffnungen für 2015

 

Nun hatten im Juni/Juli bestimmte Medien wieder ein riesiges Feld.

Die Kunst, der Kunsthandel, die Kunstpreise und vor allen Dingen die Kunstberatung.

Ein Leonardo da Vinci kostet…€ ???, so man ihn denn erwerben könnte. Ein Richter, ein Gursky kosten € ????? Die kann man schon mal erwerben. Die Preise lassen sich deuten. Es sind einige aber bestimmte Kunstberater, die nunmehr im vollen Fokus der Medien stehen. Und hier hat man wieder die Möglichkeit auf die „führende“ Düsseldorfer Rolle hinzuweisen.

Schicki, Micki, Geld und Gerede - damit verbundene Unkenntnis Düsseldorfs. Schade!

Kunstberatung findet man u. a. in der Kunstakademie in Düsseldorf. Übrigens, in Düsseldorf gibt es hunderte Galerien. Die kann man übrigens auch besuchen. Und noch einmal übrigens: Im Rahmen einer Wanderung, einem Spaziergang,  durch Düsseldorf. Düsseldorf war auch 2014 mehr als nur eine Shopping-Stadt.

Wer Kunst-Beratung statt Diskussion benötigt, benötigt überhaupt keine, zumindest keine, die sich mit Kunst beschäftigt. Immaterielle Produkte materiell festzulegen ist wohl nicht möglich – wird aber fleißigst getan. Nicht das Verstehen gilt! Es gilt einen fiktiven pekuniären Wert, zumeist einen irrationalen anzunehmen. Niemand wird dies eigentlich rational verstehen können. Nachvollziehen allerdings sehr gut. Hat man doch keinen, z. B. Maler Zuhause, sondern ein fünf Millionen Gemälde. Das schafft Achtung. Vor allem aber führt es bei anderen zur Initiierung von Neidgefühlen unterschiedlichen Ausmaßen.

Leider versteht diese Gemeinde des Neides nicht, dass man solche Kunstgegenstände nicht bilanziell erfassen kann und glücklicherweise auch nicht darf. Dies wird erst möglich sein, sobald sich ein „Gebrauchtkunstmarkt“ etabliert haben wird. Die Landesregierung NRW arbeitet anscheinend darauf hin. Sie trägt zur Bildung und Stabilisierung eines solchen bei. Verkauft sie doch Kunstwerke, die der Allgemeinheit zugänglich gemacht sein könnten, und im Übrigen ihr auch noch gehören, an Privatpersonen, die solche dann in Depots und Panzerschränken staubfrei einlagern. Dies spricht grundsätzlich nicht gegen Veräußerungen bestimmter Werke – schon gar nicht, wenn diese betrachtungs- publikumswirksam präsentiert werden oder von geringerem Ausstellungswert sein sollten – sind.

 

Warum aber hat man sich ‘mal wieder so auf Düsseldorf eingeschossen. Gründe kann man immer wieder anführen – wie bei jeder anderen Stadt eben auch.

Nun, ein Grund kann sein, dass einige Besucher sich auch  „auf den Arm genommen fühlen“, wenn sie an der Haltestelle Zoo aussteigen und dort keinen Zoo vorfinden.

Hierzu die Geschichte: Düsseldorf hatte einen Zoo und dazu auch die entsprechende Straßenbahnhaltestelle am Brehmplatz.

Nach dem Krieg gibt es den Zoo nicht mehr, die Brehmstraße und den Brehmplatz aber immer noch. Warum auch nicht? Auch die Tiergartenstraße existiert noch. Und ein phantastischer Wildpark lädt seitdem zum Besuch ein.

Dass man eine Haltestelle, heutzutage auch noch etwas weiter (ziemlich sagen einige) weg vom Brehmplatz, der  Düsseldorfer Rheinbahn und nun auch noch der Bundesbahn und S-Bahn überließ, diese auch noch laut als „Haltestelle Zoo“, ausrufen lässt, mag nicht nur verwundern sondern eventuell vielleicht auch schon befremden. Einige Anwohner wünschen diesen Ausruf, so die Auskunft der Bezirksvertretung, was natürlich „nicht stets bei Touristen sonderlich gut ankommt.“

Immerhin hat die Rheinbahn an der Haltestelle Zoo eine Chronologie des Zoos ausgehängt. Hier erfährt dann der vergeblich Angereiste wenigstens, warum es den Zoo nicht mehr gibt.

Die Angabe Zoo-Park wäre auch nicht tiefsinniger, ist doch der Zoo-Park am Brehmplatz und nicht, wie als mögliche Benennung ebenfalls denkbar, Humboldtstraße, Tußmannstraße, Moltkestraße, Schirmerstraße, Bagelstraße, Franklinstraße, Franklinbrücke und jetzt auch Toulouser Allee und vielleicht sogar Rethelstraße (die Nummern 73, 75, 77 wurden ihrer originären Bestimmung entzogen).

Scheinbar ist also die Wohnlage - Zoo - repräsentativer. Gleichwohl, ob oder ob er nicht……

Trägt solches etwa dem Image Schicki-Micki bei?

 

Düsseldorf hat einen, mittlerweile weltberühmten Aquazoo – Löbbecke-Museum. Dort gibt es auch viele Wohnungen. Die Haltestelle lautet hier, zu Recht bestehend: Nordpark/Aquazoo Ein wunderschöner Park mit einem japanischen Garten.

Kein Besucher Düsseldorfs sollte es versäumen, Nordpark und Aquazoo zu besuchen. Aus dem ehemaligen Aquarium an der Brehmstraße entstand der Aquazoo, der bis Sommer 2015 saniert wird.

 

Düsseldorf ist eine Familienstadt. Man lebt mit einander und für einander, in einer kleinen aber feinen Stadt. Einer sehr beliebten Stadt, wie man an den Besucherscharen leicht ersehen kann, wie man an den Zuzügen abliest.

Gerne, sehr gerne, ziehen Familien nach Düsseldorf. Gründe sind sehr einfach zu erkennen. Düsseldorf bietet eine einmalige Bildungsplattform. Kind und Greis finden hier alles Notwendige und Schöne.

Ein hervorragendes Schul- und Lernpotential. Vielfältigste internationale Kontakte. Und vor allen Dingen weltberühmte akademische Plattformen: Kunstakademie, Robert-Schumann-Hochschule, Heinrich-Heine-Universität (jung und agil, und in die vordersten Reihen hineingestoßen). Studierende werden auf höchstem Weltniveau ausgebildet. Die Fachhochschule, University of Applied Sciences, die jetzt ihr eigenes Gelände erhält wird sicherlich bald auch ein noch gewichtigeres Wort als bisher in diesem Kanon mitsprechen.

 

Düsseldorf ist, wie man sehr leicht während eines Spaziergangs durch die Stadt erkennen kann, ein Magnet für alle, die noch nicht hier leben.

Düsseldorf, der Wunschort für alle Bewohner der Länder, die nicht über ein solch ärztliches Behandlungssystem und vor allen Dingen, ein so weltberühmtes Kliniksystem verfügen wie Düsseldorf. Man lebt nicht nur gesund in Düsseldorf, man kann es hier auch werden – oder wieder werden.

 

Düsseldorf, Stadt der Radschläger, weltweit bekannt; Schlossturm, weltweit bekannt; St. Lambertus,  Lambertuskirche mit dem schiefen Turm, weltweit bekannt, und nun muss das sogenannte lächelnde D, nämlich :D, weltweit bekanntgemacht werden. Über dieses :D erfährt man, was man vorher alles vielleicht schon wusste. Nämlich, was Düsseldorf war, was Düsseldorf ist und was Düsseldorf werden wird. Was geschah, was geschieht und was wird.

:D ist eine Marke. Was alle Welt kennt, sind halt eben Markenzeichen, Brands und Labels. Heute kauft man Marken und keine Produkte. Ist Düsseldorf nun auch eine Marke?

Früher googelte man Radschläger, Schlossturm, Kö, Dreischeibenhaus und heute kann man all dies unter der Marke, dem :D, soweit man die kennt „in einem Klick“ anwählen.

So ändert sich vieles. Google wurde germanisiert und Düsseldorf doppelgepunktet. Bei einem :D fragten sich viele Menschen: Ist hier gemeint Detroit, Damaskus, vielleicht Dortmund oder Dresden? Oder sogar einer der anderen mehr als einhundertfünfzig Orte in Deutschland, mit eine D beginnend. Nein, jetzt ist es endlich durch die Langmarke geklärt. :D ist Bestandteil der Düsseldorfer Langmarke :DÜSSELDORF. Nachzulesen hier.

 

Hat sich die Düsseldorferin (der …..er) geändert 2014? Nein!

Beide wollen den Schlossturm, Lambertus und den Radschläger als Kennung und Wiedererkennung. Hierzu benötigt man auch keine patenamtlich Eintragung, Markenschutz, Gebrauchsmusterschutz, Geschmacksmusterschutz usw…. Ist ja doch alles bereits bekannt und sonst nirgendwo auf der Welt vorhanden. Man nennt es alleingestellt.

 

Ela, ein Sturm, fegte über Düsseldorf hinweg, zerstörte u. a. große Teile des Hofgartens. Doch Düsseldorf stand wie eine Eins! Die Bürger begannen sofort selbst anzufassen, aufzuräumen und Gelder einzusammeln, um alle die Schäden wieder beheben zu können - soweit dies möglich sein wird.

 

Der Hofgarten, der Aaper Wald, der Wildpark im Grafenberger Wald, der schöne Park am Malkasten waren lange Zeit wegen der bestehenden Gefahren gesperrt und werden nach intensiven, aufwendigen und zum Teil auch sehr gefährlichen Aufräumungsarbeiten wieder freigegeben.

 

Man stand zusammen arbeitete zusammen und wartete nicht bis „die Stadt“ alles regelte. So ist der Unterschied zu anderen Städten und Gemeinden. Düsseldorfer wissen halt: Sie selbst sind die Stadt.

 

Altes bewahren, Neues fördern. Düsseldorf ist auf einem guten Weg.

Erhalt von Schloss Benrath und Erhalt von Schloss Jägerhof. Hier sollte unbedingt hinzukommen: Erwerb von Schloss Kalkum.

 

Schloss Benrath lockt viele Besucher mit seinen Veranstaltungen.

Barockfeste, jardin des Epoques, der bekannte und sehr beliebte traditionsverbundene Verein, tritt selbstverständlich auch hier auf. Ausstellungen, „Events“ jeglicher Art finden hier statt. Einmal pro Jahr trifft sich hier „ganz Düsseldorf“ zu Ernst Lamprechts Schlossparkkonzerten. Leider, sehr schade, musste das 2014er auf 2015 verschoben werden. Der Sturm „Ela“ hat dem Park sehr schlimm zugesetzt.

 

Schloss Jägerhof, mit seiner phantastischen Lage am Ende der Reitallee (freier Blick vom Hofgarten), erreichbar von der Stadtmitte, Bahnhof und Flughafen mit Bahn und Bus im Minutentakt und was noch viel angenehmer ist, zu Fuß von der City in wenigen Minuten, fast Schritten, hat sich Neues einfallen lassen: den Jägerhof als Treffpunkt von heute agierenden Künstlern, Poeten, Literaten, Malern und Musikern.

Neu war: Jazz im Goethe-Museum.

Das Schloss lebt! Wodurch wurde es belebt? Durch das Goethe-Museum, die Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung und die Sammlung Schneider.

 

Das Heinrich-Heine-Institut wurde in großen Teilen restauriert und der Kö Bogen zählt mittlerweile auch schon zu den alten Errungenschaften – er ist nämlich schon ein Jahr alt.

 

Die wird in nächster Zeit in neuem Glanz erstrahlen. Lediglich auf Höhe Kaufhof sind noch Restarbeiten durchzuführen.

 

Die Schadow Straße wird Fußgängerzone, sobald die Straßenbahn zur U-Bahn mutiert sein wird.

Die Mühlenstraße, die „Ratinger“ und vielleicht noch die… werden sich ebenfalls den Fußgängern in Gänze öffnen.

Hierdurch ist Düsseldorf dann eine Fußgängerstadt, mit nochmals zusätzlichem Neidpotential.

 

Die Bebauung des Platzes vor dem Schauspielhaus  wird wohl 2015 in Angriff genommen. 2016 dann wohl eine Renovierung des Schauspielhauses.

Die Straßenbahnen fahren zu dieser Zeit nicht mehr über den Jan-Wellem-Platz. Der wird dann ebenfalls den Fußgängern gehören. Unser jetziger OB, Thomas Geisel, wollte diesen Platz in Joachim-Erwin-Platz umbenennen. So geschah es dann endlich auch – nach Ratsbeschluss.

 Joachim Erwin war einer der Düsseldorfer Oberbürgermeister, die sich durch Tatendrang und Durchsetzungsvermögen besonders auszeichneten. U. a. wünschte er sich keine Streitigkeiten wegen der Benennung eines Platzes, einer Straße oder einer Hausnummer nach ihm. Nun, dieser Wunsch wurde ihm leider nicht erfüllt.

Joachim-Erwin-Platz wurde dann aber trotzdem mit überwältigender Mehrheit auf Vorschlag unseres OBs, Thomas Geisel, beschlossen.

 

Jan Wellem, Josef Janaz von der Pfalz - Johann Wilhelm II., Herzog von Jülich und Berg, Erzschatzmeister des Heiligen Römischen Reiches, Pfalzgraf-Kurfürst von der Pfalz und Pfalzgraf-Herzog von Pfalz-Neuburg.

Wo dieser allerdings die Zeit hernahm „En den Canon“ zu einem Bierchen einzukehren, ist dem Autor schleierhaft. Er tat es allerdings. Und En de Canon gibt es heute noch – direkt am Rathaus in der Zollstraße neben dem Karnevalsmuseum im Haus des Karnevals.

Carl Theodor, Carl Philipp Theodor. Pfalzgraf und Kurfürst von der Pfalz, Herzog von Jülich-Berg und Kurfürst von Bayern, was ihn letztlich Zwang, seine Residenz nach München zu verlegen. Leider ging seine Gemäldesammlung mit. Sie ist wurde der Grundstock der Alten Pinakothek in München. Für jeden ersichtlich hinterließ er u. a. allerdings in Düsseldorf Schloss Benrath und Schloss Jägerhof.

Jan Wellem hat ein monumentales Reiterstandbild vor dem Rathaus und einen nach ihm benannten Platz. Carl Theodor verfügt nur über eine kleine Straße, eine winzige Straße; hinter dem GAP 15 am Graf-Adolf-Platz verschwindend.

 

Das Haus der Universität hatte am Schadow-Platz seinen idealen Platz gefunden - Dank Udo van Meeteren.

Die Heinrich-Heine-Universität hat seit diesem Jahr eine Rektorin. Ab 1. November übernahm Frau Univ.-Prof. Dr. Anja Steinbeck für sechs Jahre dieses Amt. Sie ist Juristin und kommt direkt von der Universität Köln nach Düsseldorf.

Univ.-Prof. Dr. med. Dr. phil. H. Michael Piper füllte dieses Amt bisher aus und widmet sich jetzt wieder seinen Forschungs- und Lehrtätigkeiten.

 

Und nun, für ganz bestimmte, ewig Gestrige a. d. 2014, dies:

Düsseldorf braucht keine U-Bahn! Düsseldorf muss den Tausendfüßler behalten! Diese Meinungen wurden von einigen Wenigen vertreten. Die meisten dieser Wenigen wohnten außerhalb Düsseldorfs und können sich jetzt endlich, in Ermangelung des eben Angesprochenem,  intensiv mit dem Abriss des Flughafens beschäftigen, mindestens aber mit der Einstellung des Flugverkehrs, außer sie möchten selbst in ihren „wohlverdienten“ Urlaub fliegen. Nach all diesen Aktionen benötigt man eben viel Ruhe. Dieser Typus Mensch ist, wie geneigte Leser hier bereits feststellen konnten, nicht „der“ Düsseldorfer. Es ist der Typ Zugereister ohne etwas, aber mit der ständigen verbalen Verkündigung eines innehabenden hohen Vermögens (pekuniär). Zumeist kinderloses älteres Ehepaar in Rente oder Frührente, viel Ruhe benötigend, keine Kinderspielplätze oder sogar Sportplätze in der Nähe haben wollend. Es gibt zum Glück nicht viele dieser Spezies in Düsseldorf. Und übrigens, sie ist im Aussterben begriffen.

Diese Spezies, zum Glück nur diese, die auch nie jung war, fordert nun auch noch die Abschaffung, d. h. Vernichtung der Düsseldorfer Tauben. Man spricht in diesen Kreisen von „Taubenplage“. Nun, ja! Eine Taube kommt statistisch auf ca. 6.000 Düsseldorfer.

Wie schön, wenn zur Abendzeit einige hundert Halsbandsittiche über den Hofgarten einfliegen, sich sammeln und sich dann auf ihren Schlafbaum zur Ruhe zurückziehen - auf der Kö. Vorher  - dem Einschlafen -  haben sich diese wunderlieblichen Tierchen allerdings noch viel zu erzählen. Der tierliebe Betrachter und Zuhörer, nämlich die tastsächliche Düsseldorferin und der tatsächliche Düsseldorfer,  findet die danach eintretende Ruhe allerdings als eine notwendige Erholungspause für die Vögelchen, damit sie ihr oder ihm am nächsten Morgen mit viel Geschwätz auf den beginnenden Tag hinweisen.

 

Thomas Geisel ist nun der neue Oberbürgermeister. Er wurde mit überwältigender Mehrheit in dies Amt berufen.

Erstaunlich, kannten vor der Wahl doch sehr wenige in Düsseldorf Thomas Geisel. Das hat sich nun grundlegend geändert. Kaum jemand kennt ihn nicht mehr. Hierzu helfen alle die, die nun, wie stets, alles besser wissen.

Thomas Geisel zeigte in seinem Wahlkampf, wie sehr das menschliche im Vordergrund zu stehen hat. Er besuchte natürlich auch den KulturKreisDuesseldorf, war zu allen Gesprächen und Diskussionen bereit, dokumentierte hier schon, was dann geschah: Düsseldorf wollte so einen und keinen Gutsherren, eben ihn.

Vieles ist neu. Thomas Geisel ist ein aktiver Sportler, natürlich auch der geistigen Kultur zugewandt und spielt Querflöte. Es ist zu hoffen, dass bei der Beherrschung dieser drei, doch sehr unterschiedlichen Eigenschaften, er durch Einführung einer hohen Streitkultur zu den notwendigen aber auch richtigen Kompromissen die „Ampel“ im Rathaus führt.

Ampel, so hoffen wir Düsseldorfer, wird nicht dem Wortsinne - ampulla - entsprechend in Düsseldorf gelebt, sondern der weitergehenden Bedeutung, kann sie doch leuchtendes Beispiel für andere Regionen werden.

 

Unser Bürgermeister, Friedrich Conzen, bleibt auch weiterhin in seinem Amt, kümmert sich intensiv um die Düsseldorfer Kulturen, besuchte natürlich auch den KulturKreis Duesseldorf  und ist im Übrigen nicht aus der Stadt wegzudenken. Das hat verständlicherweise bisher auch niemand gewünscht.

 

Eine neue Bürgermeisterin ist angetreten - Klaudia Zepuntke. Wir sind gespannt, was passieren wird. Ihre Ansprüche sind hoch, passend zu Düsseldorf und von den Bürgern sehr interessiert aufgenommen worden.

Hier ein Zitat aus einem Interview mit der Rheinischen Post:

Kontakt zu den Menschen zu pflegen. Ich möchte zum Beispiel Ehrenamt stärken und in den Mittelpunkt stellen. Ich merke das immer wieder im Stadtteil: Wir sind hier nicht anonym, sondern kennen uns. Und genau das macht die Lebensqualität in Düsseldorf aus.

Ihre Aussage deckt sich mit den KKD-Ansprüchen. Tun, nicht reden!

 

Günter Karen-Jungen ist nun unser 3. Bürgermeister. Er ist Mitglied des Aussichtsrats von Fortuna Düsseldorf.

RP-ONLINE sprach mit Günter Karen-Jungen und Friedrich Conzen über das Thema: Gute Ideen sind keine Frage des Alters. Hier.

 

Düsseldorf hat jetzt zehn neue offiziell Bürgermeisterinnen und Bürgermeister. Auch dies ist Thomas Geisel, unserem neuen OB, zu verdanken. Die Vorsteherinnen und Vorsteher der Bezirksvertretungen wurden auch in früheren Zeiten als Bürgermeisterin und Bürgermeister angesprochen. Warum auch nicht?

Nunmehr ist es offiziell: Frau Bezirksbürgermeisterin… oder Herr Bezirksbürgermeister….. bezeichnet doch tatsächlich auch den Wirkungskreis, den Arbeitsaufwand - nicht aber den pekuniären abgegoltenen Arbeitsaufwand. So schlappe € 450,00 im Monat! Vielen Dank an die Damen und Herren Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, diese Ämter angenommen zu haben und nunmehr auch zu vertreten – de facto ehrenamtlich.

 

TURU 1880, unser Düsseldorfer Traditionsverein, trug einige seiner  Fußballspiele in diesem Jahr auf dem Fortuna-Platz aus. Man schaue einmal unter dem TURU-Link nach. Hier. Die Neugestaltung der Homepage zeigt genau auf, was geplant ist. Jugendlich, frisch frank und froh in die Zukunft.

Die Wanderausstellung zum Thema 110 Jahre Fußballabteilung des TURUs fand natürlich Beachtung, kann man doch aus alter Zeit für die neue Zeit schöpfen.

Viele, sehr viele Änderungen, sind hier angesagt, haben sich doch Jugend und Besucher, wie in allen anderen Vereinen auch, doch generationenbedingt  zwischenzeitlich stark geändert und verändert. Aus diesem neuen Pool heraus ist nunmehr alles möglich.  

Das erste Mögliche wurde im Management umgesetzt. Kathrin Böntgen und Nikolas Weinhart führen jetzt das Management an. Heinz Schneider ist Präsident. Er ist seit vielen Jahren Kern, Herz und Garant von TURU.

Kathrin Böntgen, Fachfrau für Coaching und Stressberatung, Nikolas Weinhart, profilierter Boxer und auch anerkannter Fußballer, werden nicht nur die Jugend begeistern, sondern werden auch die Älteren noch intensiver an den Verein binden.

Erste Tat: Die Homepage bekam ein neues Design – nicht nur neu, sondern modern, ansprechender und informativer. Die nunmehr monatlich per Email ausgesandten Spielberichte haben sich von Beginn an als wünschenswert gezeigt, sind sofort sehr beliebt und schon nach dem ersten Mal nicht mehr wegzudenken. Eine sehr gute Initiative.

 

DEG Eishockey e. V. This is Hockey. Hier und auch hier nachzulesen und vielleicht einmal bei einem Besuch in Düsseldorf die DEG im ISS-Dom genießen und vor allen Dingen auch mitfiebern.

Viele Düsseldorf meinen, die Eishockey-Spiele waren früher schöner. Vielleicht nicht schöner, aber familiärer. Das lag am Eisstadion. Man kannte die Brehmstraße „überall“, waren doch das Eisstadion und die DEG hier.

Man stand eng zusammengerückt, einige saßen sogar auf der Tribüne, aber alle sangen, hatten Wunderkerzen dabei und freuten sich riesig, wenn die Fans der Kölner Haie, man nannte sie hier Thunfische, nach ihrem verlorenen Spiel in den in der Nähe liegenden Kneipen getröstet werden konnten.

Zur Geschichte der DEG lese man bitte hier nach.

 

Fortuna Düsseldorf 1895 e. V., wer kennt sie nicht? Wer war noch nicht da? Wer ist noch nicht Mitglied? Hier die Anschrift

Toni-Turek-Haus
Flinger Broich 87
40235 Düsseldorf

Die launische Fortuna, so hieß es früher, spielt jetzt, Oktober 2014, zielsicher auf den Aufstieg zu, so glaubt man, so hofft man. Fortuna spielt in der Esprit-Arena – noch. Esprit wird als Sponsor wohl gehen und Fortuna, so hofft Düsseldorf, dann in der Ersten Bundeliga weiterspielen. Wir werden sehen was passiert. Düsseldorf  hofft auf jeden Fall. Düsseldorf hat seine Fortuna bisher nicht im Stich gelassen.

 

Neben den Klavierherstellern C. Bechstein im C. Bechstein Centrum Düsseldorf und Steinway & Sons im Steinway-Haus Düsseldorf hat sich ein weiterer international renommierter Klavierbauer in Düsseldorf eingefunden: Steingraeber & Söhne im PIANOVUM.

2014 war hier Boris Bloch mit einem, dem Namen Steingraeber & Söhne angepasstem Programm zu hören. Wagner, Chopin, Liszt und Lisztbearbeitungen dieser Komponisten. So war doch ein Herr Steingraeber der Begleiter von Liszt auf dessen Konzert-Reisen - zum Zwecke des Stimmens der Flügel. Sehr häufig sogar der Neuaufstellung selbiger infolge Zerspielung vorheriger.

 

Auch weiterhin wird Düsseldorf mit Köln verbunden bleiben. Diese Städtefreundschaft ist wohl einmalig. Wir arbeiten alle daran, dieses hohe Kulturgut auch weiterhin zu erhalten und auszubauen.

Die Chancen stehen gut seit das Stapelrecht entfiel. Und vor allen Dingen, seit die Schlacht von Worringen Historie ist.

 

Im Dezember öffneten die Weihnachtsmärkte. Das Riesenrad drehte sich auf dem Burgplatz. Es roch nach Mandeln, Kastanien, Currywurst, Pommes Frites, alles war hell beleuchtet, die Besucher strömten in die Stadt, man kaufte, Weihnachtslieder erklangen – es „weihnachtete“ halt.  

 

Hoffnungen und Wünsche für 2015

DEG wird Meister.

Fortuna steigt in die Erste Bundesliga auf. Der 1. FC Köln bleibt dort, damit Fortuna endlich wieder gegen ihn gewinnen kann.

TURU gelingt der Aufstieg in die Regionalliga.

Die Hausbrauereien erhöhen die Bierpreise nicht.

Besucher kommen wegen Düsseldorf und nicht nur wegen hoher Dichte von Marken, Brands und Labels.

Daran wollen wir arbeiten.